Zukunft kann manchmal schwer und abstrakt wirken – gerade, wenn wir uns mit gesellschaftlichen Veränderungen, Krisen und Herausforderungen beschäftigen. Umso wichtiger ist es für mich, Räume zu schaffen, in denen Menschen nicht nur über Risiken sprechen, sondern auch Mut, Zuversicht und Handlungsspielräume entdecken können.

Im Workshop mit der Diakonie Altholstein durfte ich genau das begleiten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir Zukunftsbilder entworfen, diskutiert und anschließend in kreative Formate übersetzt. Ein besonderer Baustein war dabei der Einsatz von KI, die ich ganz bewusst als Unterstützung eingebunden habe. Während der Mittagspause habe ich die Poster und Ergebnisse der Gruppen mithilfe von Gemini transkribieren und verdichten lassen. So konnten wir nach der Pause direkt wieder auf einer gemeinsamen Diskussionsgrundlage starten – ohne Zeit für langwierige Dokumentation zu verlieren.

Das Highlight des Workshops war für viele jedoch ein anderes: Jede Person entwickelte ihren eigenen Zukunftsmutspruch – eine kurze, persönliche Botschaft für die Zukunft. Dazu kamen Bildideen, wie dieser Spruch visuell dargestellt werden könnte. Aus diesen Beschreibungen habe ich mithilfe von ChatGPT Bilder generieren lassen und so entstand eine Art Mutkalender. Jede*r Teilnehmende erhielt ein individuelles Kalendermotiv mit eigenem Spruch und Bild.

Die Resonanz war stark: Plötzlich wurde Zukunft nicht nur gedacht und diskutiert, sondern auch sichtbar und spürbar – in Form eines persönlichen Mutbildes, das hoffentlich ein bisschen mehr Zuversicht im beruflichen Alltag gibt.

Das Beispielbild hier („Die Sonne scheint, also scheine auch ich“) ist lediglich eine mit KI erstellte Vorlage, die ich zur Illustration genutzt habe. Die Teilnehmenden selbst waren erheblich kreativer 😉